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SUMMARY:OHNE AUTO MOBIL
DESCRIPTION:Freitag\, 10. März 2017   18:00 – (max.) 22:00 Uhr \nHilde Müller Haus\, Wallufer Platz 2\, 65197 Wiesbaden \nBuslinien 1\, 5\, 8\, 15 (Haltestelle Schiersteiner Straße) \nMit Einführungen durch Thies Gleiss (Mitglied des Parteivorstandes der LINKEN und von SALZ e.V.) und Bruno Kern (Initiative Ökosozialismus) die sich der Diskussion stellen: \n  \nEine Revolution ist nötig!  \nSo radikal das klingt\, so häufig\, fast alltäglich\, wird diese Maßnahme als Reaktion auf die sich beschleunigte ökologische und klimatische Krise auf der Welt von den Umweltexperten und den Umweltaktivist*Innen gefordert.  \nDie Notwendigkeit den Energie- und Ressourcenverbrauch schnell und radikal\, in bestimmten Bereichen bis zu 90 Prozent Reduzierungen innerhalb der nächsten dreißig Jahre\, zu senken\, erfordert in der Tat eine revolutionäre Änderung auf allen Ebenen der heutigen Produktions- und Konsumtionsweise.  \n  \nEine Revolution ist nötig! Nirgendwo wird dies so deutlich wie im Verkehrssektor.  \nDas Recht der Menschen auf Mobilität kann nicht dauerhaft  mit individuellen Transportfahrzeugen mit Verbrennungsmotor erfolgen. Weder sind die dafür nötigen Vorräte an Erdöl auf dem Erdball vorhanden\, noch verkraftet die Atmosphäre ein weiteres Vergrößern der Automassen auf der Welt. Auch die Umstellung auf Elektroantriebe wird die mit dem Automobilverkehr verbundenen Probleme nicht lösen. \n  \nEine Revolution ist nötig!  \nKein anderer Gebrauchsgegenstand hat so intensiv den Menschen und die Art seines gemeinschaftlichen Zusammenlebens geprägt und deformiert wie das Automobil. Wer das Auto abschaffen will\, muss einen neuen Menschen schaffen.  \n  \n\nWie ist das zu schaffen. Ganz sicher nicht mit Marktmechanismen\, die an der kapitalistischen Warenproduktion nicht rüttelt. Aber auch Verbote und ordnungspolitische Maßnahmen allein\, werden keine neue Mobilitätswelt schaffen.\nWelche Rolle spielen bei der notwendigen Änderung die Aktivität von ökologischen Massenbewegungen\, die Gewerkschaften und ihre Tarifpolitik und linke Regierungen? \nWelche Forderungen müssten für diese Akteure entwickelt werden?\n\n  \nHans-Gerd Öfinger (bahn von unten) bringt sich mit einem 10‘ Kurzbeitrag zu 25 Jahren Kampf gegen die Bahnprivatisierung – Ergebnissen und Perspektiven in die Veranstaltung ein\, die von Jakob Schäfer (ISO Mainz-Wiesbaden) moderiert wird.
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