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SUMMARY:Kommunal antikapitalistisch - geht das überhaupt?
DESCRIPTION:Die AKL NRW lädt zur nächsten Video-Veranstaltung und zwar am\n\n                   Montag\, den 24. August 2020\, 18 – 20 Uhr\n\nzu einem Thema ein\, das viele Menschen\, aber insbesondere auch die LINKE.NRW zur Zeit bewegt: die Kommunalwahl am 13.09.2020. Wir wollen uns als Strömung einer Partei\, die in ihrem Grundsatz-Programm sich dazu bekennt\, den Kapitalismus zu überwinden\, mit dem sicherlich spannenden Thema „Kommunal antikapitalistisch – geht das überhaupt?“ befassen\, was auch in der LINKEN bekanntlich kontrovers diskutiert wird:\n\nKommunal antikapitalistisch – geht das überhaupt?\n\n\n\n\nRadikale\, antikapitalistische Ideen sind was für die „große Politik“\, für bundesweite Demos und Kampagnen. Vor Ort\, auf der kommunalen Ebene\, müssen Sozialist*innen kleinteilig arbeiten\, sich pragmatisch um „die Bürger*innen“ kümmern. Klassenkampf geht da gar nicht so richtig. Das meinen gar nicht wenige Linke.\n\nBullshit! Meint Claus Ludwig\, Mitglied im Sprecher*innen-Rat der AKL NRW und Direktkandidat für ein Ratsmandat in Köln-Kalk. Auch und gerade auf kommunaler Ebene brauchen Linke eine systemkritische Haltung\, eine klare Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien\, müssen die Klassenlinien aufzeigen. Sonst enden sie als rot lackierte Gartenzwerge des lokalen Establishments.\n\n„Stadtentwicklung“ klingt neutral\, aber im Kern geht es an jedem Ort darum\, die Stadt für die Profitinteressen zuzurichten. Linke Kommunalpolitik muss dagegen Widerstand leisten. *** SPOILER-ALARM *** Solange der Kapitalismus existiert\, werden wir keine „Stadt für alle“ oder „soziale Stadt“ durchsetzen\, wie es so manche*r in der Partei hofft und formuliert. Das Kampffeld Kommune wird in diesem System immer von den Herrschenden dominiert werden. Aber es ist auch der Raum\, in der Linke sich als widerständige Kraft bekannt machen\, ihren Gebrauchswert zeigen und Glaubwürdigkeit erreichen können.\n\n\nDie Einwahldaten können erfragt werden\, dazu bitte E-Mail an:\ninfo@akl.minuskel.de
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