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SUMMARY:Zum Klassencharakter der deutschen Politik in der Coronakrise
DESCRIPTION:Einladung\n\nWir möchten Euch hiermit zu einem Webinar der AKL NRW am\n\n                         Montag\, den 22.06.2020\, 18 – 20 Uhr\,\n\nmit dem Titel\n\n                   „Zum Klassencharakter der deutschen Politik in der Coronakrise“ \n                                       Referent Dr. Thomas Sablowski\n\nherzlich einladen.\n\nDie Einwahldaten erhaltet ihr\, wenn ihr hier anfragt: \ninfo@akl.minuskel.de\n\nDie Coronakrise hat aufgrund der umfangreichen Betriebsschließungen nicht nur zu massiven Umsatzeinbrüchen bei einer großen Zahl von Unternehmen geführt\, sondern war deshalb auch von Anfang an mit der Gefahr von umfangreichem Stellen- und Personalabbau verbunden. Die Bundesregierung hat darauf Anfang März mit einem „Rettungsprogramm“ reagiert\, das in seiner Größenordnung von 750 Mrd. € alle vorherigen Maßnahmen im Rahmen der Finanzmarktkrise 2008/09 weit in den Schatten stellte. Gleichzeitig wurde ein Kurzarbeitergeld beschlossen\, mit denen „die Wirtschaft“ von den Lohnkosten freigestellt wurde\, während die von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten lediglich 60% bzw. 67 % ihres Nettolohnes erhalten. Inzwischen hat die Bundesregierung Anfang Juni 2020 ein weiteres Rettungspaket geschnürt\, das in zahlreichen Wirtschaftsbereichen zu einer Investitions-Offensive führen soll. Wie bereits beim ersten Programm wurden mehrere Millionen Menschen\, die Hartz IV oder Grundsicherung im Alter beziehen\, bis auf einen einmaligen Kinderbonus von 300 € von den staatlichen Segnungen völlig ausgeschlossen.\n\nDer Referent hat sich mit diesen Hilfsmaßnahmen befasst und insbesondere versucht\, in seinem bei „Luxemburg“ veröffentlichten Beitrag den Klassencharakter dieser Maßnahmen zu analysieren\, der hier nachzulesen ist (https://www.zeitschrift-luxemburg.de/der-klassencharakter-der-deutschen-politik-in-der-coronakrise/). Parallel zu den deutschen Maßnahmen hat auch die EU-Kommission ein milliardenschweres Konjunkturprogramm aufgelegt\, das am 19.06.2020 vom Europäischen Rat (Gremium der Staats- und Regierungschefs der EU) verhandelt und beschlossen werden soll. Der Referent hat sich ebenfalls bereits in einem Anfang Juni 2020 verfassten Beitrag mit diesem Programm befasst und analysiert (https://www.zeitschrift-luxemburg.de/die-eu-programme-in-der-corona-krise/). Er wird deshalb in seinem Vortrag auch bereits die Ergebnisse dieses Treffens auf EU-Ebene mit einbeziehen.\n\nDa die aktuelle Krise von einer großen ökonomischen Sprengkraft gekennzeichnet und mit der Gefahr eines gewaltigen Arbeitsplatzabbaus verbunden ist\, ist das Thema für linke Antworten zweifellos von besonderer Aktualität. Wir freuen uns deshalb\, das Thema mit Thomas Sablowski diskutieren zu können\, der in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Referent für die „Politische Ökonomie der Globalisierung“ ist und und zu den Topexperten auf diesem Gebiet zählt.\n\n  \nMit solidarischen Grüßen \nEure AKL NRW
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SUMMARY:Buchvorstellung mit Christian Zeller
DESCRIPTION:BUCHVORSTELLUNG UND DISKUSSION ZUR ÖKOSOZIALISTISCHEN REVOLUTION \nVideo-Zoom-Veranstaltung der INTERNATIONALEN SOZIALISTISCHEN ORGANISATION und der Antikapitalistischen Linken in der LINKEN \n  \nMittwoch 24. Juni 2020\, 19 – 21 Uhr. Einwahldaten folgen noch. \n  \nRevolution für das Klima. Warum wir eine ökosozialistische Alternative brauchen \nDie Einwahldaten könnt ihr hier erfragen: info@akl.minuskel.de \n  \nDie Klimakatastrophe findet statt. Die Wirtschaftskrise vermindert die Treibhausgasemissionen\, aber nur ungenügend und nicht nachhaltig. Die Erderhitzung bleibt zentrale Herausforderung. Millionen von Menschen müssen ihre Heimat verlassen. Die Menschheit befindet sich in einem beängstigenden Rennen gegen die Zeit. Die Regierungen und die großen Konzerne weigern sich\, wirksam gegen die Bedrohungen zu handeln. Profite und Wettbewerbsfähigkeit gehen vor. Umwelt-\, Gesundheits- und Wirtschaftskrisen verdichten sich. \nChristian Zeller macht deutlich\, warum es eine Revolution für das Klima und das Leben der Menschen braucht und wie diese aussehen kann. Die Produktion\, der Verkehr und das Finanzsystem sind grundlegend umzubauen. Die gesellschaftliche Infrastruktur – Gesundheit\, Pflege\, Sorge und Bildung – sind auszubauen. Hierfür braucht es eine gemeinsame und riesige gesellschaftliche Mobilisierung. Dieses Buch zeigt den Weg in Richtung einer Gesellschaft\, die weniger und anders produziert\, gerecht teilt und in der die Menschen gemeinsam entscheiden. Das ist eine ökosozialistische Gesellschaft. \nChristian Zeller argumentiert\, dass sich die durchschnittliche Erwärmung nur dann auf maximal 1\,5° Celsius begrenzen lässt\, wenn globale Massenbewegungen antikapitalistische und sozial-ökologische Strukturreformen durchsetzen\, die in eine ökosozialistische Revolution münden. \nDas Buch zeigt auf\, welche sozial-ökologischen Strukturreformen hierzu erforderlich sind und was es braucht\, um diese durchzusetzen. Eine wichtige Strategie auf diesem Weg ist die demokratische gesellschaftliche Aneignung wichtiger Sektoren der Wirtschaft. Das ist ein erforderlicher Schritt\, um die Wirtschaft demokratisch zu planen. \nEine Leseprobe mit dem Inhaltsverzeichnis und dem ersten Kapitel findet sich hier:\nhttps://www.oekom.de/buch/revolution-fuer-das-klima-9783962381882 \nDiese Facebook-Seite soll der Diskussion dienen:\nhttps://www.facebook.com/Revolutionfuerdasklima \nChristian Zeller lehrt Wirtschaftsgeographie und Global Studies an der Universität Salzburg. Er publizierte zu global ungleicher Entwicklung\, Bedeutungszunahme des Finanzkapitals\, Inwertsetzung der Natur\, Stadtentwicklung und Wirtschaftsdemokratie. Er setzt sich für eine transnationale ökosozialistische Bewegung von unten ein.
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