Die Bewegungslinke, über Jahre eine der prägendsten Strömung der Partei, hat sich aufgelöst. Daraus hervorgegangen ist der Verein morgen:rot, der nichts geringeres verspricht, als den Faschismus zu besiegen. Die Genoss*innen machen in ihrer Analyse einige Schritte nach vorne. Die Widersprüchlichkeit der Bewegungslinken, in der von stabilen Systemgegner*innen bis Regierungssozialist*innen so ziemlich alles dabei war, ist aber vererbt worden. In den besseren Momenten merkt man, dass sich viele schlaue Linke einen Kopf über den Aufstieg der AfD gemacht haben. In den schlechteren Momenten erinnert morgen:rot an das Marx-21-Projekt „Aufstehen gegen Rechts“, nur mit Haustürgesprächen.
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