Faschismus ist keine Meinung…

…sondern ein Verbrechen. Auch in der Ukraine. Ein Positionspapier von Ulla Jelpke

Beim Konflikt in der Ukraine zählt jetzt vor allem eines: Nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Das bedeutet, in erster Linie den wiederholten Interventionen Deutschlands, der EU und der USA entgegenzutreten, die russischen Interessen in der Region als Faktor anzuerkennen und Solidarität mit bedrohten ukrainischen Antifaschisten zu üben. Weiterlesen →

Bewegung gegen Privatisierungen

Hintergrundpapier zu den Sozialprotesten in Bosnien-Herzegowina. Von Inge Höger

Bereits 2011 schrieb der linke kroatische Publizist Igor Štiks, dass es auf dem Balkan genauso unverhofft zu einem Massenaufstand kommen kann wie im arabischen Raum. Seit dem 5. Februar ist Bosnien-Herzegowina dieser Perspektive einen Schritt näher gekommen. Zehntausende Menschen haben seitdem gegen Korruption, Arbeitslosigkeit und Privatisierungen demonstriert. Inzwischen sind zahlreiche lokale FunktionsträgerInnen zurückgetreten. Es finden weiterhin in vielen Städten landesweit täglich Demos mit bis zu 1000 Teilnehmenden statt. Weiterlesen →

Bewusstsein schaffen gegen Menschenrechtsimperialismus

Überlegungen zu linker Menschenrechtspolitik. Von Inge Höger und Carsten Albrecht

„Wir gehen aus von den Traditionen der Demokratie und des Sozialismus, der Kämpfe für Menschenrechte und Emanzipation, gegen Faschismus und Rassismus, Imperialismus und Militarismus.“ Dieser Satz im Erfurter Programm der LINKEN macht deutlich, dass LINKE Menschenrechtspolitik nicht denkbar wäre ohne den Einsatz für sozialistische Demokratie und gegen Nazis, Imperialisten und Kriegstreiber. Das unterscheidet sie vom Menschenrechtsdiskurs der Grünen und anderer bürgerlicher Kräfte, die Menschenrechte oft vom gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang loslösen, um sie dann zwecks imperialistischer Einmischung zu missbrauchen. „Besonders fatal ist dabei die Begründung von militärischen Interventionen mit dem Schutz von Menschenrechten“, heißt es dazu im Parteiprogramm. Zyniker könnten dabei eine Abwandlung der ersten Strophe des Deutschlandliedes vermuten: „Menschenrechte über alles, über alles in der Welt.“ Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn zum angeblichen Schutz der Menschenrechte nicht neue Menschenrechtsverletzungen ausgeübt würden. Weiterlesen →

Mieten, Wohnen und die Stadt

Anregungen für eine linke Programmatik auf lokaler Ebene. Von Claus Ludwig

Auf Bundesebene könnten entschiedene Maßnahmen gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen durchgesetzt werden. Mieterhöhungen im laufenden Mietvertrag oder bei Neuvermietung ohne jede Verbesserung der Wohnung könnten verboten und bei Modernisierung strikt begrenzt, sämtliche Verschlechterungen des Mietrechts zurückgenommen werden. Weiterlesen →

Emanzipation von den Finanzmärkten: Die Wirtschaft in den Dienst der Menschen stellen

Auszug aus dem politischen Dokument der Europäischen LINKEN, beschlossen auf dem EL-Kongress in Madrid 13.-15.12.2013

Die Krise der Eurozone hat für große Teile in der Bevölkerung zu gravierenden Problemen und zu einer Situation geführt, die nicht aufrechterhalten werden kann. Eine radikale Veränderung der Grundlagen der Wirtschafts- und Währungsunion ist dringend nötig. Weiterlesen →

Gemeinsam mit der Balkan-Linken für eine Neugründung der EU

Persönliche Erklärung zur Bundestags-Abstimmung über den EU-Beitritt Kroatiens. Von Inge Höger

Heute werde ich für den EU-Beitritt Kroatiens stimmen.

Dennoch gebe ich zu bedenken, dass die EU-Mitgliedschaft eine schlechte Nachricht für die dortige Bevölkerung ist. Wie jeder andere Beitrittskandidat musste auch Kroatien den gesamten „gemeinschaftlichen Besitzstand“ (acquis communautaire) der EU in sein eigenes Rechtssystem übernehmen. Dazu gehören Deregulierung der Wirtschaft, Privatisierungen und der Abbau des öffentlichen Dienstes. Der EU-Beitritt bedeutet für die Masse der Bevölkerung Kroatiens mehr Wettbewerb und mehr Armut. Weiterlesen →

Weg mit dem Euro?

Zu Oskar Lafontaines Euro-Vorschlägen und den Reaktionen aus der LINKE-Führung. Von Sascha Stanicic und Lucy Redler

Oskar Lafontaine hat vorgeschlagen, den Euro schrittweise durch die Wiedereinführung nationaler Währungen und eines Europäischen Währungsmechanismus (wie er vor der Einführung der Gemeinschaftswährung existierte) zu ersetzen. Das hat eine gesellschaftliche Debatte ausgelöst, die lange überfällig war, und ihm viel Widerspruch aus den eigenen Reihen der Partei DIE LINKE eingebracht. Lafontaine hat Recht, den Euro zu kritisieren. Doch er hat Unrecht mit der Annahme, dass eine Abschaffung des Euro im Rahmen der kapitalistischen Marktwirtschaft die sozialen Probleme in Europa und die Krisenhaftigkeit des kapitalistischen Systems nachhaltig und qualitativ beheben könnte. Weiterlesen →

Solidarität mit dem bolivarischen Venezuela und dem gewählten Präsidenten Nicolás Maduro

Am 14. April wurde in Venezuela Nicolás Maduro zum neuen Präsidenten Venezuelas gewählt. Er steht damit vor der großen Aufgabe, in die Fußstapfen des am 5. März verstorbenen Hugo Chávez zu treten und gemeinsam mit der breiten bolivarischen Bewegung den Transformationsprozess fortzusetzen, der das südamerikanische Land seit mehr als einem Jahrzehnt prägt und verändert. Die Mitgliederversammlung der Antikapitalistischen Linken in Bremen gratuliert dem neuen venezolanischem Präsidenten zu seinem Wahlsieg, der ein Sieg für ganz Lateinamerika ist. Weiterlesen →

Für einen Europäischen Frühling! Unsere Demokratie gegen ihr Spardiktat!

Beteiligt Euch am dezentralen Aktionstag am 13.3. Beteiligt euch an der Kundgebung und Demonstrationen am 14.3. in Brüssel

„Für einen europäischen Frühling“ ruft zu Aktionen, Streiks und Demonstrationen in ganz Europa am 13. März sowie zu einer gesamteuropäischen Demonstration und kreativen Aktionen in Brüssel am 14. März auf. Weiterlesen →