Verfassungsschutz unterschätzt AKL

Die AKL hat 840 Mitglieder

Auch dieses Jahr findet sich die Antikapitalische Linke (AKL) im Verfassungsschutzbericht wieder. Der Geheimdienst hat Recht, dass die AKL für einen „Bruch mit den kapitalistischen Eigentumsstrukturen“ steht. Allerdings beinhaltet der Eintrag einen Fehler: Der Verfassungsschutz behauptet, dass die AKL nur 592 Mitglieder hat (und dass es 2014 genausoviele waren). Das möchten wir hiermit korrigieren: Die Mitgliederzahl der AKL steigt kontinuierlich und war auch schon 2015 höher als 592. Heute sind es 840. Wir hoffen, dass der Verfassungsschutz im nächsten Jahr die korrekte Zahl abdruckt… Weiterlesen

Nur DIE LINKE macht auch linke Politik

Stellungnahme des Bundessprecher*innenrates der AKL zum Parteitag der Linken am 28./29. Mai 2016 in Magdeburg

Am 28. und 29. Mai 2016 fand in Magdeburg der Parteitag der LINKEN statt.
Der Parteitag stand im Zeichen der veränderten politischen Lage in Deutschland, wie sie in den Landtagswahlergebnissen vom 13. März zum Ausdruck kam. Erstmals nach einer langen Phase stetig abnehmender Wahlbeteiligung, ging bei diesen Wahlen die Teilnahme nach oben – und fast ausschließliche Gewinnerinnen dieser Mobilisierung waren rechte Parteien, allen voran die Alternative für Deutschland (AfD). Die herrschenden neoliberalen Parteien erhielten eine weitere deutliche Abfuhr. Die LINKE konnte leider nicht von der Legitimationskrise der herrschenden Politik profitieren. Es gelang der LINKEN einmal mehr nicht, selber Wähler*innen aus dem Nichtwähler*innenbereich zu gewinnen, sondern sie verlor in der Summe Stimmen, auch wenn Einzelergebnisse in Städten und einigen Wahlkreisen auch Fortschritte zeigten. Weiterlesen

Damit wir den »Bern« fühlen können

Revolution der sozialen Gerechtigkeit? Nur mit einer Revolutionierung der Partei! Von Lucy Redler und Claus Ludwig 

Katja Kipping und Bernd Riexinger wollen die »Revolution der sozialen Gerechtigkeit«. Das ist gut. Auch gut ist, dass sie dem Rot-Rot-Grün-Märchen eine Absage erteilen und feststellen, dass es »kein linkes Lager der Parteien« gibt. In ihren »Vorschlägen für eine offensive Strategie der LINKEN« werfen die beiden Parteivorsitzenden die Frage auf, wie ein »gesellschaftliches Lager der Solidarität«, ein »Bollwerk gegen Rechtspopulismus und Neoliberalismus« erreicht werden kann und geben wichtige Impulse für eine notwendige Veränderung der Partei. Weiterlesen