Beschluss Landesvorstand DIE LINKE-NRW Klausurtagung 11./12.11.2017
Deutschland in der politischen Krise
Nach dem Aus der Jamaika-Verhandlungen wächst die Instabilität
Das Scheitern der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen kam für die meisten überraschend. Zu unwahrscheinlich mutete es an, dass PolitikerInnen deren Machtgeilheit unumstritten ist und die alle im Interesse der großen Banken und Konzerne handeln, vor dem Hintergrund einer relativ stabilen ökonomischen Situation und hoher Haushaltsüberschüsse, eine politische Krise auslösen würden, wie sie es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gab. Aber so ist es gekommen. Warum? Und wie wird es weiter gehen?
Von Sascha Staničić
Zwei Linien in der Partei
Rede von Rainer Beuthel auf dem Landesparteitag der LINKEN Schleswig-Holstein am 18.11.2017.
Keine Privatisierungen mit LINKS!
Startschuss für die Privatisierung von Schulen und Schulbau in Berlin ist gefallen?
Ein Kommentar von Martin Richter.
„Jamaika wäre das neoliberalste Bündnis der letzten Jahrzehnte“
Interview mit Sylvia Gabelmann
Am 24. September wurden 69 Abgeordnete der LINKEN in den Bundestag gewählt. Eine der neu Gewählten ist Sylvia Gabelmann aus NRW. Sylvia ist eine von fünf BundessprecherInnen der Antikapitalistischen Linken (AKL). Mit ihr sprach Lucy Redler.
Rücktritt Höhns und nötige Politisierung der Debatten
Bericht von der Sitzung des Parteivorstandes am 11.11.2017 von Lucy Redler und Thies Gleiss
Lafontaine und die sozialdemokratische „Erneuerung der LINKEN“
In seinem Interview vom 11.11. startet Oskar Lafontaine einen Frontalangriff auf die sozialistischen Perspektiven der Linkspartei. Zeitgleich nimmt Sahra Wagenknecht den Rücktritt von Mathias Höhn zum Anlaß für neue persönliche Vorwürfe gegen die Parteivorsitzenden und die Parteibeschlüsse für das Bleiberecht von Geflüchteten.
Von Heino Berg, Göttingen
Lenin und das Selbstbestimmungsrecht der Völker
Artikel von Ulla Jelpke aus Ossietzky 20/2017
Parasiten im Paradies
Die Paradise Papers offenbaren den kapitalistischen Normalzustand
7,9 Billionen Euro wurden von den Superreichen in die Steuerparadiese der Welt geschafft. Ausgeschrieben: 7.900.000.000.000! Es brauchte keine Paradise Papers, um zu wissen, dass die Konzerne und der KapitalbesitzerInnen gierig sind. Aber der Leak hat – nach den Panama Papers im letzten Jahr – gezeigt, welche Dimension Steuerflucht annimmt. Und dass das alles, oder zumindest größtenteils, mit rechten Dingen zugeht, macht die ganze Sache umso schlimmer.
Von Sascha Staničić
Zur (inner)linken Debatte um Migration und die AfD-Wählerschaft
Eine Auseinandersetzung mit Sebastian Müllers Artikel „Alarmstufe Rot“ und Sahra Wagenknechts Positionen
Die innerlinke Debatte, wie man die AfD bekämpft und welche Haltung die Linke zur Migration einnehmen sollte, ist leider sehr oft von Plattheiten und groben Vereinfachungen geprägt.
Von Claus Ludwig, Köln