Die AKL trauert um Jürgen Aust (11.09.1944 – 24.08.2026)

Unser Mitstreiter und lieber Freund Jürgen Aust ist verstorben.
Jürgen war Mitglied der WASG in Duisburg und ist Mitbegründer der Partei die Linke. Er war lange Jahre im Landesvorstand NRW und hat den Landesverband maßgeblich mit geprägt. Seine klaren Analysen befähigten ihn zu wichtigen Beiträgen in den Debatten unserer Partei.
Sozialpolitik war sein Schwerpunkt. Er versorgte uns regelmäßig mit kritischen Analysen der offiziellen Arbeitsmarktberichte und mit Lesehinweisen zu spannenden politischen Beiträgen. Bis zuletzt machte er mit seinen sozialpolitischen wie juristischen Fachkenntnissen Sozialberatung in Duisburg.
Seit vielen Jahren war Jürgen zudem in der internationalistischen Solidarität, insbesondere in der Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung unterwegs und auch darin bekannt für seine klugen, kenntnisreichen und differenzierten Positionen.

Als Mitbegründer der Antikapitalistischen Linken (AKL) in der Partei die Linke und Mitglied in deren Bundessprecher:innenrat stand er immer klar gegen jede Militarisierung und Einsätze der Bundeswehr, ebenso wie gegen Regierungsbeteiligungen der Partei Die Linke als Juniorpartnerin von SPD und GRÜNEN.
Auf vielen Bundes- und Landesparteitagen war er Vertreter für die AKL, hielt Redebeiträge und betreute unseren Info-Stand. Noch vor 8 Tagen war er bei unserem NRW-Treffen der AKL – politisch klar wie immer, menschlich herzlich und bescheiden wie immer. Auf die Frage nach seinem Befinden hat er nur abgewunken. Wir wussten nicht, dass das ein Abschied war.
Er wird uns als Mensch und politischer Ratgeber, als Freund und Genosse sehr fehlen.

R.I.P., lieber Jürgen! Herzliches Beileid an deine Lebensgefährtin Ingrid Jost und die Angehörigen.

Position der AKL Berlin zur Palästina-Frage

Beschluss vom 05. Juni 2026

1. 1. Grundposition und Forderungen

Die AKL Berlin steht für ein Ende der massenhaften Ermordungen, Vertreibungen und der Besatzung der Palästinenser*innen durch den Staat Israel. Wir fordern ein Ende der Belagerung Gazas und der militärischen Besetzung des Westjordanlands, den Stopp des Siedlungsbaus im Westjordanland und die Freilassung aller palästinensischer politischer Gefangenen. Ebenso fordern wir ein Ende der Bombardierung und militärischen Besatzung des Libanon.

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RECHTER GRÜNER GEWINNT WAHL IM KAPITALISTISCHEN MUSTERLÄNDLE

Die Wahl in Baden-Württemberg am 08. März 2026 aus der Sicht der Antikapitalistischen Linken

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg am internationalen Frauentag 8. März wurden in einem Zweikampf zweier bürgerlich-patriarchaler Männer entschieden, den der bekannte rechte Vertreter der GRÜNEN, Cem Özdemir, knapp vor dem Nachwuchs-Macho der CDU, Manuel Hagel, für sich entschied. Beide Kandidaten und ihre Parteien hatten schon im Wahlkampf versprochen, nach der Wahl gemeinsam weiter die Landesregierung zu stellen. Es ging also nur um Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz. Es ging um zwei Personen. Inhaltliche Kontroversen zwischen GRÜNEN und CDU gab es nicht. Entsprechend wurde der Wahl“kampf“ vor allem mit persönlichen Petitessen und Intrigen gefüllt. Mit 0,5 Prozentpunkten, was keinen 30.000 Stimmen entspricht, gewann Özdemir vor Hagel. Die GRÜNEN erreichten dabei 1,623 Millionen Stimmen (30,2 Prozent), die CDU 1,595 Millionen Stimmen (29,7 Prozent).

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Die Linke, die Rente und die Regierung

Warum die Enthaltung der Linksfraktion beim Rentenpaket ein Fehler war

Die Linke hat sich bei der Abstimmung zum Rentenpaket am 5. Dezember im Bundestag enthalten. SPD-Co-Vorsitzender Lars Klingbeil hat sich bei der Partei für ihr verantwortliches Handeln bedankt[i] und nicht wenige Kommentator*innen sprachen von der Staatsräson, die die Bundestagsfraktion dadurch zum Ausdruck gebracht habe. Auch wenn die Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek versuchte, in Interviews zu betonen, dass es bei diesem Abstimmungsverhalten nur um die Verhinderung eines Absenkens der Renten, mag das niemand so recht glauben.

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AKL-NDS Zoom-Runde im Oktober – 30.10.2025, 19:30

Gaza – Perspektiven für Frieden und Gerechtigkeit mit Inge Höger

der LINKEN, Aktivistin der Friedens- und Solidaritätsbewegung und engagierte Stimme gegen Krieg, Besatzung und Unterdrückung.

Wann: Donnerstag, den 30. Oktober 2025 19:30 Uhr Zoom-Link
https://us02web.zoom.us/j/81973102665?pwd=at4gQql6zmbAc3LLH3naJbe7YrpFM1.1
Meeting-ID: 819 7310 2665 Kenncode: 126986

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