Nach den Massakern von Paris: Entsetzen, Empörung, Aktion

Erklärung von Attac Frankreich

Nach den Massakern von Paris fühlen die Mitglieder und Unterstützer von Attac, im Einklang mit der französischen Gesellschaft, Entsetzen und Empörung über den blinden und mörderischen Hass. Attac bekundet seine volle Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen. Die am Freitagabend ermordeten Menschen wollten mit guten Recht einfach nur Geselligkeit, Freundlichkeit, Kunst, ein freies Leben, all dies Dinge, die diese Killer im Namen eines fanatischen Verständnisses der Religion vernichten wollen. Weiterlesen →

Dem rassistischen, asylpolitischen Konsens entgegentreten – Offene Grenzen für Menschen in Not!

DIE LINKE. Niedersachsen zur Flüchtlingspolitik

Die LINKE Niedersachsen lehnt das Asylbeschleunigungsgesetz ab und fordert die Rücknahme dieses neuen Gesetzes! Das Asylrecht ist wieder herzustellen! Nein zu Abschiebungen! Bleiberecht für Alle!

Die LINKE Niedersachsen lehnt die Transitzonen ab, es sind Haftanstalten für Flüchtlinge, die keines Verbrechens angeklagt sind, sondern Opfer sind und Schutz suchen. Weiterlesen →

Strömungsratschlag: Gemeinsame Positionen für Niedersachsen diskutiert

Am Samstag, 14. November 2015 trafen sich rund 30 Genossinnen und Genossen zum „Linken Strömungsratschlag“ in Bremen. Die Niedersachsen, die aus verschiedenen Kreisverbänden und Strömungen zusammenkamen, diskutierten verschiedene Positionen u.a. zur Flüchtlingspolitik, zum Nahen Osten, aber auch zur Kommunalwahl. Als Ergebnis konnten die Genossinnen und Genossen sich auf eine Vielzahl gemeinsamer Positionen verständigen. Weiterlesen →

Flüchtlingspolitik auf Abwegen

Ramelow lässt abschieben, Lafontaine will Flüchtlings-Zuzug begrenzen. Von Lucy Redler

Noch beim LINKE-Bundesparteitag im Juni wurde Bodo Ramelow für seine angeblich vorbildliche Flüchtlingspolitik und den Winterabschiebestopp seiner Regierung gefeiert. Für Katja Kipping war der Winterabschiebestopp neben der Abschaltung der V-Leute der zentrale Pluspunkt der Thüringer rot-rot-grünen Regierung. Dies ist nun Makulatur. Ramelow kündigte an, dass es keinen pauschalen Abschiebestopp mehr geben wird. Der Thüringer SPD-Chef Bausewein kommentierte dies mit den Worten, es sei wichtig, dass das Land nun zu einer konsequenten Abschiebepolitik übergehe. Laut „Junge Welt“ soll ein Thüringer Flughafen nun zu einer der wichtigsten Abschiebestationen in Deutschland umfunktioniert werden. Doch der Sturm der Entrüstung bleibt aus: Bisher sucht man vergeblich nach einer Distanzierung durch den Parteivorstand. Dabei sollte man daraus Konsequenzen ziehen: Spätestens jetzt, wenn Regierungsbeteiligungen zu Abschiebungen von Menschen in Not führen, muss die Regierungsbeteiligung beendet werden. Weiterlesen →

Antimilitaristischer Protest gegen Großen Zapfenstreich der Bundeswehr – Brutaler Polizeiübergriff auf Demonstration

Pressemitteilung des Bündnisses der Demo gegen den großen Zapfenstreich

Am 11. November 2015 fand in Berlin-Mitte eine Demonstration unter dem Motto „Zapfenstreich abpfeifen – Bundeswehr auflösen! 60 Jahre Bundeswehr – Kein Grund zu feiern“ mit etwa 300 Teilnehmenden gegen den „Großen Zapfenstreich“ der Bundeswehr statt. Beim Abschluss der Demonstration verletzten Einheiten der Polizei mehrere Teilnehmende. Die Veranstalter*innen kritisieren das Verhalten der Polizei scharf und fordern Aufklärung. Weiterlesen →

Abschaffung des Wirtschaftsministeriums

Anmerkungen zu einem missglückten Debattenbeitrag: Linke Wirtschaftspolitik in Nordrhein-Westfalen. Von Thies Gleiss

1.
Der stellvertretende Landessprecher der LINKEN-NRW, Christian Leye, hat einen Text zum Thema linke Wirtschaftspolitik veröffentlicht, der im Vorfeld des Landesparteitages am 28.11.2015 die wirtschaftspolitische Positionierung der LINKEN-NRW bereichern soll. Ich halte diesen Text – der nach einer kollektiven Diskussion, an der ich wegen meiner gegenwärtigen Terminbelastung im Betrieb, in dem ich lohnarbeite und Betriebsratsvorsitzender bin, leider nicht teilnehmen konnte, reichlich ergänzt und verändert wurde – immer noch für komplett verunglückt. Weiterlesen →

Das deutsche Kapital und die Flüchtlingskrise

Schaffen wir das – und wer ist eigentlich „wir“? Von Claus Ludwig

„Wir schaffen das“ – dieser Satz von Angela Merkel suggeriert, die derzeitige Fluchtbewegung wäre eine gemeinsame Herausforderung, der sich Bevölkerung und Staat gemeinsam stellen müssten. Tatsächlich haben unterschiedliche Klassen und Schichten unterschiedliche Interessen bezüglich der Zuwanderung. Ein zentraler Faktor dabei ist das Interesse des Kapitals, der ökonomisch herrschenden Klasse in diesem Land. Auf dessen Interesse basiert zunächst die Politik der etablierten Parteien von der CDU über die SPD zu den Grünen. Allerdings agieren diese Parteien nicht als reine Vollstrecker der Kapitalinteressen, sondern in einem politischen Spannungsfeld. Weiterlesen →

Organisierte Zerstörung – bleibende Lehren

Griechenland nach der Kapitulation von Syriza und nach den Wahlen vom 20. September 2015. Von Winfried Wolf

Urplötzlich verschwand das Thema Griechenland aus Schlagzeilen und Talkrunden. Nun hat die deutsche Kanzlerin selbst die Umorientierung des öffentlichen Interesses wie folgt erklärt: „Das Flüchtlingsthema wird uns weit mehr beschäftigen als Griechenland“. Doch selbst das Flüchtlingsthema ist eng mit Griechenland verbunden. Die Mehrheit der Menschen, die nach Europa fliehen, gelangt inzwischen über die Türkei, die Ägäis und Griechenland nach Europa und nicht mehr über Nordafrika und Italien. Weiterlesen →