Flammen über Soltau: Revolution, Werkstattpech oder doch nur heiße Luft?

Ein Artikel von Ivan Neklidny

In der beschaulichen Heidestadt Soltau – wo sich sonst Fuchs und Hase gute Nacht sagen … und manchmal der eine oder andere Panzer durchs Naturschutzgebiet brettert– brannte es in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni lichterloh. Sechs Bundeswehrfahrzeuge, auf einem Werkstattgelände abgestellt, gingen in Flammen auf. Ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe, rußgeschwärzte Überreste – und eine ganze Region im Alarmmodus. Weiterlesen

Geschlossen – wegen Kriegstreiberei: CDU-Geschäftsstelle in Göttingen zugemauert

Ein Beitrag von Ian Nadge

Göttingen, 16. Juni – Die CDU in Göttingen muss sich aktuell mit einer ungewollten architektonischen Intervention auseinandersetzen: In der Nacht vom 15. auf den 16. Juni wurde der Eingang ihrer Geschäftsstelle mit Mörtel, Ziegelsteinen und einer ordentlichen Portion Entschlossenheit zugemauert, oder wie es auf zwei Plakaten vor Ort zu lesen war: „Geschlossen“ und „Wegen eurer Kriegstreiberei und rassistischen Abschottungspolitik“. Weiterlesen

Lorenz A. Ist tot – die Polizei ermittelt gegen sich selbst. Alles wie zu erwarten.

14.06.2025, Niedersachsen

Oldenburg, 20. April 2025. Ein junger Schwarzer Mann stirbt nach fünf Schüssen – vier davon treffen, alle von hinten. Getötet von einem Polizisten. Der Name des Toten: Lorenz A., 21 Jahre alt. Der Name des Täters? Wird natürlich nicht genannt – man will ja seine „Privatsphäre schützen“. Der Staat schützt seine Leute eben. Weiterlesen

Henning Otte – Der neue Wehrbeauftragte. Oder: Wie man den Waffenlobbyisten zum Feuerwehrmann macht

Niedersachsen, 05.06.2025

Stell dir vor, ExxonMobil würde die Sprecher:innen der Fridays-for-Future-Bewegung ernennen. Zu absurd? Willkommen in Deutschland, wo Henning Otte, jahrelanger Aufrüstungsenthusiast und CDU-Panzerfreund, jetzt offiziell Wehrbeauftragter ist – also so etwas wie der Betriebsrat für Bundeswehrsoldat*innen. Nur eben mit weniger Klassenbewusstsein und mehr Rüstungslobby. Weiterlesen

Leider kein Aufbruchssignal!

Stellungnahme zum Umgang mit den Anträgen von AKL und Linksjugend beim Braunschweiger Landesparteitag vom 28.10.2017

Der LandessprecherInnenrat der AKL Niedersachsen bedauert ebenso wie ein Sprecher der Linksjugend in seiner gestrigen, persönlichen Erklärung, dass auf dem Braunschweiger Landesparteitag der LINKEN jede inhaltliche Antragsdebatte über die Auswertung der Bundes- und Landtagswahlen mit bürokratischen Methoden verhindert worden ist.

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